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Archiv aufräumen und Re-Edits

Ein aufgeräumtes Lightroom Archiv finde ich sehr wichtig. Neben regelmäßigen Backups der Fotos erstelle ich auch Backups der Lightroom-Einstellungen und des Katalogs, der Stichwortsätze etc. 

Heute Abend habe ich mir ein paar Konzertfoto-Ordner von 2014 vorgenommen und unbrauchbares Material aussortiert. Das hat den Vorteil, dass ich Speicherplatz spare, zusätzlich erhöht es die Übersichtlichkeit enorm. Ich habe mich von über 150 Bildern getrennt – bei den RAW-Dateien meiner Canon EOS 6D entspricht das ca. 3,5 GB. Bei Konzertfotos sind dies zu meist unscharfe, verwackelte, falsch belichtete und oft völlig übersättigte Bilder. Letztere entstehen, wenn lichtstarke farbige Lichtquellen den höchsten oder einzigen Lichtanteil haben. Diese Aufnahmen eignen sich in der Regel nicht mal mehr als Graustufen-Umsetzung, da jegliche Zeichnung in Flächen überstrahlt ist.

Inzwischen habe ich ein paar brauchbare Entwicklungseinstellungen erstellt, mit der ich schnell die Nutzbarkeit von Konzertfotos prüfen kann. Diese Voreinstellungen haben extreme Werte in verschiedenen erprobten Kombinationen. So kann ich mit wenigen Klicks überprüfen, ob ein Bild Potential zur weiteren Nutzung und Bearbeitung bietet oder nicht. Dabei hat sich rausgestellt, dass ich die letzten Jahre deutlich zu sanft mit den Möglichkeiten von Adobe Lightroom 4 umgegangen bin.

Vier Ansätze für die Entwicklung

Für meine Voreinstellungen und die Entscheidung, wie das Bild später aussehen soll, habe ich vier eigene Looks entwickelt, die für die meisten Lichtsituationen bei Konzerten funktionieren:

  1. Leicht übersättigt
  2. Leicht entsättigt
  3. Graustufen / Schwarz-Weiß
  4. Natürliche Farben

In der Regel kann die Entscheidung für eine der Einstellungen schon anhand der Lichtsituation im Bild entschieden werden. In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen bei (sehr) guten Motiven mindestens zwei Varianten zu erstellen.

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